Kontakt

Berner Maturitätsschule für Erwachsene

Gymnasium Neufeld

Bremgartenstrasse 133

3012 Bern

 

T: 031 635 30 32

E: bmeanti spam bot@gymneufeldanti spam bot.ch

 

   

Angebote

Mensa

 
 

Leitbild der Berner Maturitätsschule für Erwachsene (BME)

Vision: Schule für Universität, Beruf und Leben
Die BME vermittelt begabten, für die Welt der Wissenschaften offenen und neugierigen Erwachsenen eine umfassende Allgemeinbildung auf der Stufe der Maturität. Damit leistet sie einen Beitrag zur Chancengleichheit im Bildungswesen. Ein erfolgreicher Abschluss an der BME öffnet den Zugang zu universitären Hochschulen sowie zu einer grossen Zahl ausseruniversitärer Bildungsgänge. Mit einem breiten Fächerangebot verfolgt die BME das Ziel einer vertieften Allgemeinbildung, welche ein Verstehen unserer Welt fördern sowie Orientierung und Kommunikation darin ermöglichen soll.  

Identität: Schule mit dem Ziel Maturität
Die BME ist eine öffentliche Maturitätsschule des Kantons Bern, eine Abteilung des Gymnasiums Neufeld, Bern. Sie bietet einerseits einen dreieinhalbjährigen Maturitätskurs an, dessen Vorschriften dem Eidgenössischen Maturitätsanerkennungsreglement (MAR) entsprechen, und führt andererseits einen einjährigen Vorbereitungskurs zu den Ergänzungsprüfungen für die Passerelle Berufsmaturität – universitäre Hochschulen durch.
Die Ausbildung an der BME erfolgt mit einer Kombination von Selbststudium und Direktunterricht. Sie wird mit einer eidgenössisch anerkannten Maturität bzw. mit einer Passerellenprüfung abgeschlossen. Beide Prüfungen erlauben den Zugang zu Universitäten und Hochschulen und werden von schuleigenen Lehrpersonen abgenommen.

Werthaltungen: Schule für Erwachsene
An der BME betrachten sich Lehrende und Lernende als Team auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel. Der Unterricht wird von qualifizierten und engagierten Gymnasiallehrpersonen erteilt, die eine erwachsenengerechte Didaktik und Methodik wählen. Sie vermitteln nicht nur Spezialkenntnisse ihres Fachs, sondern im Hinblick auf ein vernetztes Weltbild auch die gesellschaftspolitische, kulturhistorische und wissenschaftliche Bedeutung ihres Fachgebietes.
Die Lehrpersonen bilden sich regelmässig weiter und gestalten ihren Unterricht vielseitig, anregend und lebendig. Sie haben eine wichtige Coaching-Funktion und gehen im Unterricht auf die Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen und Bildungsbedürfnisse der Studierenden ein.
Die Studierenden kommen aus verschiedenen Berufen und unterscheiden sich hinsichtlich Alter, Vorbildung und kulturellem Hintergrund. Sie verfügen über eigene Lebens- und Berufserfahrung, über Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein und stellen zu Recht hohe Ansprüche an die Schule. Die Studierenden bereiten sich selbständig auf den Unterricht vor und tragen durch eigene Vorschläge, Anregungen und Rückmeldungen zur Qualität des Unterrichts bei. Sie profitieren nicht nur von der Fachkompetenz und Erfahrung der Lehrpersonen, sondern auch von derjenigen ihrer Mitstudierenden. Soweit möglich und sinnvoll unterstützen sie sich beim Lernen gegenseitig.

Arbeitsweisen: Schule des zweiten Bildungswegs
An der BME ist die Zahl der Lektionen im Direktunterricht geringer als auf dem ersten Bildungsweg, das Programm deutlich dichter. Von den Studierenden wird deshalb ein hohes Mass an Leistungsbereitschaft, Selbständigkeit und Verantwortung für das eigene Lernen gefordert.
Von grosser Bedeutung ist das Selbststudium, das die Grundlage für den Unterricht bildet. Ort, Zeit und Intensität des Lernens können den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.
Das Gelernte ist Grundlage für den Direktunterricht und für die regelmässigen Hausarbeiten, die von den Lehrpersonen besprochen oder korrigiert werden. Der Direktunterricht dient als Unterstützung des Selbststudiums, indem hier Gelerntes geklärt, vertieft und periodisch geprüft wird, und er ermöglicht ein flexibles und rasches Eingehen auf Fragen. Dabei entwickelt sich nicht nur ein partnerschaftlicher Lernprozess zwischen Lehrpersonen und Studierenden, sondern auch zwischen den Studierenden selbst. Die Leistungen der Studierenden werden sachlich und für sie nachvollziehbar beurteilt. Die regelmässigen Proben und Prüfungen sind Instrumente der Bewertung und Hilfe bei der Selbsteinschätzung. Neben Selbststudium und Direktunterricht ist eine berufliche Tätigkeit in reduziertem Umfang möglich.  

Zusammenarbeit: Schule des Dialogs
Die BME verfügt als Schule für Erwachsene über angemessene Formen der Mitwirkung auf allen Ebenen. Die Schulleitung der BME koordiniert die Arbeit und die Mitwirkung der Lehrpersonen und der Studierenden. Die Konferenz der Lehrpersonen, in der auch die Studierenden vertreten sind, wird in wichtige Entscheide einbezogen. Die Schulleitung pflegt den Dialog auf allen Ebenen und bespricht sich mit den Lehrpersonen. Dank der übersichtlichen Grösse bemüht sich die Schulleitung, im Rahmen individueller Beratungsgespräche persönlich auf die Anliegen der Studierenden einzugehen.

 

 

25.06.2010