Zum Zeitpunkt, als die Helfer das Hochmoor erreichten, war die grösste Arbeit schon erledigt. Die Klasse war beauftragt, die Äste und Baumstämme in die Gräben zu tragen, um sie dort von den Arbeitern mit Motorsägen zerkleinern zu lassen. Die meisten Bäume waren Birken und Tannen. Die Arbeit wurde durch den unebenen und zum Teil weichen Boden zusätzlich erschwert. Man musste sehr vorsichtig sein, um nicht in die teilweise mit Grünzeug verdeckten Tümpel zu fallen. Auch das hauptsächlich regnerische Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, wobei die Arbeit zu einer Mischung zwischen heiss und kalt wurde, da man einerseits schwitzte, aber auch fror.
In dieser Woche hatte man die Möglichkeit, einander besser kennenzulernen, da man viel im Team arbeitete. Obwohl die Arbeit sehr schwer war, hatten die GymnasiastInnen ihren Spass.
Die Unterkunft der Klasse hiess Centre de Loisirs und befand sich in Saignelégier. Abgesehen von den Schlafräumen standen den SchülerInnen eine Turnhalle, ein Schwimmbad und einen Aufenthaltsraum zur Verfügung. Alle fanden Gefallen an den Angeboten der Unterkunft und konnten sich nach dem harten Arbeitstag erholen.