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Kosovo und die Schweiz: Bericht der fünften Austauschwoche FMS Bern Neufeld – Gymnasium Deçan

Bereits zum fünften Mal fand diesen Frühling der Schulaustausch zwischen der FMS Neufeld und dem Gymnaisium Vëllezërit Frashëri in Deçan statt. 14 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrpersonen verbrachten fünf Tage im Kosovo. Herzlichen Dank an Klaus Wloemer für das Verfassen des Berichts!


Tag 1 (Montag, 23. April 2018)

Fast alle 14 am Schulaustausch zwischen der FMS Neufeld Bern und dem Gymnasium Vëllezërit Frashëri in Deçan (Kosova) teilnehmenden SchülerInnen und 2 Lehrpersonen aus Bern waren pünktlich um 2.30 Uhr in der Früh auf der Schützenmatte in Bern, um mit zwei Kleinbussen nach Genf zum Flughafen zu fahren, wo um 6.20 Uhr der Flug nach Prishtina starten sollte. Die dritte Lehrperson hatte es vorgezogen, in Genf zu übernachten, um nicht kurz nach Mitternacht schon aufstehen zu müssen. Eine Schülerin musste sich leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen von der Austauschwoche in Kosova zurückziehen.

Wir staunten darüber, wie viel Betrieb am Genfer Flughafen am frühen Morgen schon herrschte. Die knapp zwei Stunden von der Ankunft am Flughafen bis zum Abflug brauchten wir: Man kann nicht behaupten, dass wir zu früh in Genf gewesen wären… Mit ca. 20 Minuten Verspätung hoben wir in Genf ab und landeten trotzdem fast pünktlich auf dem Flugplatz der Kosovarischen Hauptstadt. Der Bus, der uns dann durch die ganze Woche begleiten sollte, stand bereit, ebenso vom Gymnasium Deçan die Lehrpersonen Xhevat Haskaj (Deutschlehrer und nützlicher Übersetzer) und Bekim Mushkolaj, der Vizedirektor des Gymnasiums, der für die Organisation der Woche in Kosova verantwortlich war.

Auf direktem Weg fuhren wir vom Flughafen zur Schweizer Botschaft in der Innenstadt von Prishtina, wo uns die stellvertretende Botschafterin, Anita Schlüchter, mit ihrem Team um 9.30 Uhr empfing. In den folgenden zweieinhalb Stunden wurden wir über die Aktivitäten der Schweiz in Kosova und den angrenzenden Ländern informiert. Manche Frage unserer SchülerInnen wollte beantwortet werden. Damit erhielten wir eine gute Grundlage, all dem Neuen in dem den meisten von uns weitgehend unbekannten Land begegnen zu können.

Um 12 Uhr hatten dann alle mächtig Hunger und waren froh, dass Argita Tolaj, eine ehemalige Schülerin des Gymnasiums Deçan, die jetzt in Prishtina Germanistik studiert, ganz in der Nähe der Schweizer Botschaft im Restaurant Aurora für uns einen Tisch reserviert hatte, an dem wir uns mit Speis und Trank stärken konnten. Anschliessend machten wir bei schönstem Wetter einen Bummel durch die Stadt, wo wir in der Nationalbibliothek, der Mutter-Theresa-Kathedrale (mit Turmbesteigung!) und an den Standbildern grosser Helden der albanischen Geschichte (z. B. Skenderbeu und Ibrahim Rugova) vorbeikamen.

Um 15 Uhr hiess es, den Car zu besteigen, der uns in knapp zwei Stunden nach Deçan brachte. Dort warteten die kosovarischen SchülerInnen und zum Teil ihre Eltern, welche unsere Gastgeber sein sollten, schon darauf, die SchülerInnen aus Bern in Empfang zu nehmen. Nach dem Abendessen in den Familien waren wir natürlich so müde, dass wir schon bald ins Bett sanken.

 

Tag 2 (Dienstag, 24. April 2018)

Eigentlich wäre vorgesehen gewesen, an diesem ersten Vormittag in Kosova den Unterricht im Gymnasium von Deçan zu besuchen. Da aber fast alle der gastgebenden SchülerInnen erst am Nachmittag Schule hatten, stellten wir das Tagesprogramm gegenüber dem ursprünglichen Plan um. In das Gymnasium Deçan gehen so viele SchülerInnen, dass der Unterricht in zwei Schichten durchgeführt werden muss: Die erste Schicht dauert von 8 bis 12.30 Uhr, die zweite von 13 bis 17.30 Uhr. Entweder ist man nur für die eine oder nur für die andere Schicht eingeteilt. Von Schuljahr zu Schuljahr kann die Einteilung für die SchülerInnen wechseln.

Um 8 Uhr trafen wir uns im Gymnasium in Deçan, um gemeinsam den etwa halbstündigen Weg ins Visoki-Kloster unter die Füsse zu nehmen. Das im Jahr 1327 gegründete Kloster liegt westlich der Stadt Deçan beim Eingang des Tals des Flusses Bistrica und gehört – zu Recht – zum Weltkulturerbe.  Schon der Schweizer Schriftsteller Max Frisch hat es vor vielen Jahren besucht, wie einem Eintrag im Gästebuch des Klosters zu entnehmen ist. Wir waren also mit unserem Besuch in guter Gesellschaft. Vor dem Betreten des Klostergeländes wurden wir allerdings zuerst einer genauen Kontrolle der vor dem Eingang stationierten slowenischen KFOR-Soldaten unterzogen. Klaus Wloemer und Xhevat Haskaj mussten als Sicherheit ihren Pass bzw. ihr Identitätskarte hinterlegen. Ein Mitarbeiter des Klosters, der leider nicht gerade ein sehr gutes Englisch sprach, führte uns durch die mit Unmengen von Fresken und Ikonen geschmückte Kirche in der Klosteranlage. Nachher hatten wir genug Zeit, auf eigene Faust noch viele Details der Malereien zu entdecken.

Zum Mittagessen waren wir wieder zurück in der Stadt Deçan und nachher rechtzeitig um 13 Uhr in der Schule, um dann – verteilt auf verschiedene Klassen – dem Unterricht im Gymnasium beizuwohnen. Die in den meisten Klassen beschränkten Mittel fielen vielen von uns auf, vor allem, dass in einer Klasse nur wenige Exemplare eines Lehrbuches vorhanden waren, und diese zudem meist nur in Form von zerfledderten Kopien. Es gab fast immer Frontalunterricht; Gruppenarbeiten waren selten. Auf der anderen Seite konnten wir sehen, dass der Beamer und der Laptop, den die FMS Neufeld dem Gymnasium in Deçan im Jahr 2014 geschenkt hat, zum Einsatz kamen. Auch waren fast 90 Tische mit den Tischplatten ausgerüstet, die den Weg vom Gymnasium Neufeld nach Kosova gefunden hatten (dort sind sie gut brauchbar, weil viel besser als ihre alten, kaum mehr funktionsfähigen Tischplatten; hier in der Schweiz wären jene fortgeworfen worden…). Auch die 79 Stühle, die dank des Einsatzes der Mutter unserer Schülerin Tara Werthmüller nur wenige Tage vor unserem Besuch in Deçan angekommen waren, wurden von den SchülerInnen des Gymnasiums dankbar und eifrig «in Betrieb genommen».

Nach dem Unterricht hatten die SchülerInnen aus Bern am späten Nachmittag und am Abend freie Zeit, die sie mit und in «ihren» Familien verbrachten.

 

Tag 3 (Mittwoch, 25. April 2018)

Der Mittwoch war in unserem Austauschprogramm für einen Tagesausflug reserviert. Um 8 Uhr stand unser Bus im Zentrum von Deçan bereit. Bevor wir abfahren konnten, waren wir jedoch noch zu einem Empfang beim Bürgermeister der Stadt Deçan eingeladen, welcher gleichzeitig der Präsident der Region Deçan ist. Diese Funktion ist in der Schweiz am ehesten mit dem Landammann zu vergleichen. In Kosova gibt es nur zwei politische Verwaltungsebenen: den Gesamtstaat Kosova mit dem Zentrum in der Hauptstadt Prishtina und dann die Städte, welche aber – anders als in der Schweiz -  ihre gesamte Umgebung mit einer ganzen Reihe von Dörfern umfassen. Sie sind also ein Zwischending zwischen Kantonen und Gemeinden. Der Präsident von Deçan ist erst sein Anfang 2018 im Amt. Er zeigte sich dennoch gut informiert über unseren Schulaustausch sowie seine Geschichte und ist daran interessiert, dass dieser Schulaustausch auch in Zukunft weitergeht.

Mit ca. 60 Minuten Verspätung starteten wir dann in Richtung Süden. Zuerst machten wir im Städtchen Junik halt, wo wir eine neuere Flusseinfassung besichtigen konnten und zu einem kleinen Open Air-Theater spazierten, das gerade voll von Kindergarten-Schülern war, die wohl das schöne Wetter für einen Ausflug nutzten. Anschliessend besichtigten wir eine renovierte Kulla. Dies ist eine alt-albanische Wohnburg, in der die Familien in früheren Zeiten zusammen mit ihrem Vieh wohnten, die ihnen aber auch Schutz gegen Angriffe feindlicher Clans bot. Solche Kullas gab es viele im Lande. Allerdings wurden unzählige von ihnen im Krieg mit Serbien zerstört. Und der Wiederaufbau ist nach dem Krieg von 1998/1999 gar nicht in Angriff genommen worden oder lässt noch auf sich warten. Immerhin gibt es einige schöne Kullas, die renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich sind.

So wurde es später Vormittag, bis wir in Gjakova bei der dortigen Musikschule ankamen. Vom Schulleiter wurden wir in einem kurzen, aber sehr informativen Vortrag über die Arbeit der Musikschule, vor allem die Teilnahme ihrer SchülerInnen an internationalen Wettbewerben in Kenntnis gesetzt. Manche Frage der Schweizer SchülerInnen und auch der Schweizer Lehrpersonen konnte beantwortet werden. Besonders beeindruckend war, dass sich die Musikschule und ihr Leiter aktiv für gute Kontakte mit dem ehemaligen Kriegsgegner Serbien einsetzen, indem kosovo-albanische junge MusikerInnen in Serbien an Wettbewerben teilnehmen und auch Serben zu internationalen Veranstaltungen in Gjakova eingeladen werden. Das ist deswegen besonders beeindruckend, weil der Schulleiter selbst im Kosovokrieg nächste Verwandte verloren hat. Man sieht, dass die junge Generation in Kosova die Feindschaft mit Serbien überwinden kann, wenn sie es nur will. Im Anschluss an das Gespräch gab es in der Aula des – recht modernen – Musikschulgebäudes noch ein kleines Konzert, in dem wir uns von der hohen Qualität der Ausbildung der kosovarischen SchülerInnen überzeugen konnten. Dadurch, dass die Neufeld-Schülerin Amal Bakir ihr Alphorn dabeihatte, und weil die FMS-SchülerInnen im Vorfeld der Reise ein Lied vorbereitet hatten, konnten wir bei diesem Konzert auch einen Beitrag leisten.

Für die Besichtigung der Altstadt von Gjakova blieb keine Zeit mehr, nicht zuletzt weil wir auf der Hauptstrasse von Deçan nach Gjakova durch einen Verkehrsunfall, der auf der Strecke passiert war, aufgehalten worden waren.

In Gjakova stiess zu unserer Gruppe mit Kosovare Zekaj auch eine Schülerin, die letztes Jahr am Schulaustausch in Bern beteiligt war und inzwischen an der Universität von Gjakova albanische Sprache und Literatur studiert. Sie begleitete uns durch den Rest des Tages und tauchte dann auch am Donnerstag-Abend zur Schlussveranstaltung unseres diesjährigen Austausches wieder auf. Sie ist ein Beispiel dafür, dass die Kontakte zwischen den SchülerInnen zeitlich auch über den jeweils konkreten Anlass hinausgehen.

Gegen 12.30 Uhr trafen wir in Prizren ein, der dritten und letzten Station unseres Tagesausflugs. Zuerst steuerten wir ein Restaurant an, weil uns mittlerweile der Magen knurrte. Nach dem Mittagessen ging es in die Altstadt, wo uns vor allem die Gazi-Mehmet-Pascha-Moschee beeindruckte. Ein Teil der Gruppe stieg dann noch zur Burganlage hinauf, die hoch über der Stadt thront. Auch die Liga von Prizren, in der sich 1878 die Freiheitskämpfer gegen die Türken getroffen haben, wurde von einem Teil der Gruppe besucht. Fast pünktlich waren wir dann – leider ohne unsere kosovarischen Freunde – um 16 Uhr zu Gast bei Schweizer Soldaten, die in der Stadtmitte von Prizren stationiert sind und deren Aufgabe es vornehmlich ist, den Kontakt zur lokalen Bevölkerung zu pflegen und herauszuspüren, wo allenfalls mögliche Konfliktherde z. B. zwischen den verschiedenen Ethnien bestehen, die in der Gegend wohnen. Jürg Stüssi hatte uns diesen Kontakt und die Besuchsmöglichkeit vermittelt. Knapp anderthalb Stunden später trafen wir den kosovarischen Teil unserer Gruppe wieder und machten uns auf den Heimweg nach Deçan.

Während die Schweizer SchülerInnen zu ihren Gastfamilien weitergingen, trafen sich die drei Lehrpersonen aus Bern mit ihren Deçaner KollegInnen, dem Direktor des Gymnasiums sowie dem Erziehungsdirektor und dem Präsidenten von Deçan zum Abendessen in einem schönen Restaurant an der Bistrica. Als Geste der Verbundenheit hatte der Präsident von Deçan zum Essen eingeladen.

 

Tag 4 (Donnerstag, 26. April 2018)

Pünktlich um 8 Uhr fuhr am Zentrumskreisel in Deçan der Bus ab. Diesmal ging es in nördlicher Richtung: Wir fuhren in die nahe gelegene Stadt Peja, deren Altstadt mit den kleinen Geschäftshäusern aus der osmanischen Zeit sehenswert ist. Leider war die Bajrakli-Moschee geschlossen, weil sie zurzeit renoviert wird. Den späten Vormittag und den Nachmittag konnten unsere SchülerInnen dazu nutzen, sich in Eigenregie noch den Markt in Peja anzuschauen und ggf. Einkäufe zu machen. Die Lehrpersonen aus Bern nutzten die Gelegenheit, einen Besuch im äusserst sehenswerten Kloster des Patriarchen von Peja am Eingang der Rugova-Schlucht zu machen, in dessen Zentrum sich ein Komplex mit insgesamt vier aneinandergebauten Kirchen befindet. Das Kloster, dessen älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen, wurde bis heute immer wieder erweitert und renoviert.

Um 19 Uhr trafen sich im Gymnasium Deçan die Gäste und gastgebenden Familien, die Lehrpersonen des Gymnasiums, einige ehemalige Schülerinnen (und Teilnehmer des Austauschs aus früheren Jahren) und der Erziehungsdirektor von Deçan zum traditionellen Schlussabend. Die Gastfamilien hatten für reichlich Essen und Trinken (natürlich alkoholfrei) gesorgt. Neben Gewichtigen Reden des Direktors und des Vizedirektors des Gymnasiums, des Erziehungsdirektors und Dankesworten von unserer Seite aus gab es musikalische Darbietungen aus der Schweiz mit Tara Werthmüller, Klavier, Meret Schaufelberger und Klaus Wloemer, Querflöte, Amal Bakir, Alphorn, und den Gastschülern, die einen kleinen Chor bildeten. Dabei – und auch bei den darauffolgenden Beiträgen von Schülerinnen und einer Ehemaligen des Gymnasiums Deçan – kam der Berdux-Flügel zum Einsatz, der letztes Jahr von der Schweiz als Geschenk an das Gymnasium Deçan gegangen ist. Natürlich wurde auch in traditionell-albanischer Weise zu entsprechender Musik getanzt. Als Geschenke wurden der Schule und dem Präsidenten von Deçan Exemplare des Buches «Aphorismen» des kosovo-albanischen Schriftstellers Daut Demaku überreicht, welches die oben schon erwähnte ehemalige Schülerin des Gymnasiums, Argita Tolaj, zusammen mit Klaus Wloemer vom Albanischen ins Deutsche übersetzt hat; das Buch ist sozusagen eine ganz konkret sicht- und (an)fassbare Frucht des Schulaustauschs zwischen Deçan und Bern. Es war für uns eine besondere Ehre, dass das kosovarische Fernsehen an diesem Abend im Gymnasium Deçan anwesend war und den Abend in Wort und Bild dokumentiert hat. Die Sendung wurde am 29. April 2018 in den kosovarischen Abendnachrichten um 19.30 Uhr, also zur besten Sendezeit, ausgestrahlt und hat unserem Schulaustausch dadurch eine grosse Popularität im Land verschafft.

Nach dem offiziellen Ende des Abends in den Räumlichkeiten des Gymnasiums feierten noch einige SchülerInnen und Ehemalige mit ihren Freunden weiter im Restaurant Aurora in Deçan, bevor dann doch einmal Schlafenszeit war.

 

Tag 5 (Freitag, 27. April 2018)

Morgens um 8 Uhr hiess es Abschied nehmen von unseren wunderbaren Gastgebern. Viele Tränen des Trennungsschmerzes wurden vergossen, während sich GastschülerInnen und gastgebende SchülerInnen in den Armen lagen. Auf die energische Androhung hin «Wer in 1 Minute nicht im Bus ist, muss hier bleiben!» kam als einhellige Antwort: «Ja, wir bleiben hier!» Eine kosovarische Schülerin sagte vorwurfsvoll: «Warum könnt Ihr nicht noch eine Woche bleiben?» Es wurde schliesslich 20 nach 8 Uhr, bis der Bus den winkenden Gastgebern entschwand und in Richtung Norden fuhr, an Peja vorbei zu den Wasserfällen an der Quelle der weissen Drin, wo wir unter kundiger Führung die Radavac-Grotte erkundeten. Die Faszination der vielen Wassermassen, die den Berg hinunterstürzten, hielt uns so lange gefangen, dass wir uns entschlossen, bei ihnen gleich eine vorgezogene Mittagspause einzulegen.

Auf dem Weg zum Flughafen Prishtina machten wir östlich von Peja noch Halt bei der Fabrik des Peja-Bieres. Dort erhielten wir einen kleinen Einblick in die Bierproduktion. Leider fehlte die Zeit für eine Degustation…

Etwas verspätet im Vergleich zum Zeitplan erreichten wir um 2.20 Uhr den Flughafen, wo uns liebe Freunde aus Deçan und Prishtina verabschiedeten. Überpünktlich verliess das Flugzeug Prishtina und um 18 Uhr kamen wir wohlbehalten in Basel an.

 

Wiederum erlebten wir in dieser Woche des Schulaustausches zwischen der FMS des Gymnasiums Neufeld Bern und dem Gymnasium Vëllezërit Frashëri Deçan (inzwischen der fünften Woche ihrer Art) eine Zeit des intensiven menschlichen Austausches, die zudem voll war von neuen Erfahrungen aus einer anderen Kultur und Gesellschaft als der unsrigen. Solche menschlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Erfahrungen sind für die jungen Menschen, die an einem solchen Austauschprojekt beteiligt sind, von unschätzbarem Wert.